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Handgepäck-Checkliste für den Miniurlaub

Der Miniurlaub über das Wochenende ist absolut in – viele machen sich schon am Donnerstagabend auf den Weg, einige erst am Freitag. Wer dabei das Flugzeug nutzt steht vor der Frage – Koffer aufgeben ja oder nein. Es gibt viele gute Gründe, nur mit einem Handgepäckstück zu verreisen und meistens reicht das Handgepäck für 2 bis 3 Tage.

Allgemeines zum Handgepäck:

  • Größe des Handgepäcks: maximal 55 x 46 x 25 cm (evtl. bei der Fluggesellschaft nachfragen)
  • Gewicht: maximal 8 kg (evtl. bei der Fluggesellschaft nachfragen)
  • Flüssigkeiten und gel-artige Kosmetikprodukte in Behältern bis max. 100 ml
  • Max. 1 Liter (= 10 x 100 ml) mitnehmen
  • ALLE Behälter in einen transparenten, wiederverschließbaren Plastikbeutel (Volumen max. 1 Liter) legen (Zip-Gefrierbeutel)

Wer seine Kosmetik zusammenpackt wird feststellen, dass schnell 10 kleine Behälter zusammenkommen. Wer für nur 2 oder 3 Tage verreist sollte sich daher genau überlegen, ob wirklich 2 Nagellacke (=2 Flüssigkeitsbehältnisse) mitmüssen. Auch Shampoo und Duschgel können oft zu Hause bleiben, da die meisten Hotels diese Produkte zur Verfügung stellen, ebenso einen Fön und Handtücher.

Kosmetik – Flüssigkeiten:

  • Zahnpasta (max. 100 ml)
  • Pflegecremes (max. 100 ml)
  • Deo (max. 100 ml)
  • Parfum (max. 100 ml)
  • evtl. Makeup (max. 100 ml)
  • evtl. Kontaktlinsen-Flüssigkeit (max. 100 ml)
  • evtl. Sonnencreme (max. 100 ml)
  • evtl. Shampoo (max. 100 ml)
  • evtl. Duschgel (max. 100 ml)

Weitere Kosmetikartikel:

  • Zahnbürste
  • Zahnseide
  • Bürste/Kamm
  • Taschentücher
  • evtl. Kondome/Pille
  • evtl. Tampons/Binden
  • evtl. Rasierapparat (elektrisch)
  • evtl. Kontaktlinsen/Brille
  • evtl. Fön
  • evtl. benötigte Medikamente

Folgende Artikel aus dem Bad dürfen nicht mit ins Handgepäck:

  • Nagelfeile, Nagelschere
  • Rasierklingen

Bei der Bekleidung sollte man sich auf das Nötigste beschränken. Wer keinen Besuch in der Pariser Oper plant, sollte auch auf ein riesiges Abendkleid verzichten. Auch macht es keinen Sinn, alle Eventualitäten einzuplanen. Es hilft, am Abend vor der Abreise den Wetterbericht zu checken. Und wer hier in Deutschland unfallfrei essen kann, wird es in aller Regel auch in London, Rom oder Barcelona können.

Bekleidung für 2 – 3 Tage:

  • Unterwäsche, Socken
  • Schlafanzug
  • 1 – 2 Pullover oder T-Shirts
  • evtl. Regenjacke (Wetterbericht checken)
  • evtl. 1 Hose/Rock/Kleid
  • evtl. 1 Paar Schuhe

Darauf kann man verzichten:

  • Badesachen
  • Sportbekleidung
  • Handtücher (sind meistens im Hotel)

Sind die wichtigen Dinge eingepackt, darf man die kleinen nicht vergessen:

  • Smartphone/MP3-Player
  • Fotoapparat
  • Ladegeräte
  • evtl. Stromadapter

Absolut unverzichtbar sind:

  • Bargeld, Kreditkarte, EC-Karte
  • Ausweise (Personalausweis, Reisepass)
  • Flug-Ticket/Hotelbestätigung
  • Wichtige Telefonnummern für den Notfall: Hotel, Bank (bei Kartenverlust), Krankenkasse, Notrufnummern
  • evtl. Visum

Generell ist es empfehlenswert, wichtige Dokumente zu kopieren und mitzunehmen oder aber die Dokumente wie Ausweis, Tickets etc. zu scannen und an die eigene E-Mail Adresse zu schicken. So ein „Backup“ kann bei einem Diebstahl richtig hilfreich sein.

Wer nun doch sein Schweizer Taschenmesser mit zum Flughafen genommen hat, kann dies an vielen Flughäfen gegen eine Gebühr einlagern oder ihr schickt euch kleine Gegenstände einfach per Post nach Hause.

Hinweise zum Handgepäck bei Flugreisen sind auch auf der Webseite des Bundesministerium des Innern zu finden: http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/FAQs/DE/Themen/Sicherheit/Terrorismus/Luftsicherheit.html

Viel Spaß in den großen Metropolen!

2 Responses so far.

  1. Hermoine sagt:

    Hey, das ist ja mal ne coole Liste. So etwas habe ich schon lange gesucht. Besonders der Tipp, die Dokumente an die eigene e-Mail-Adresse zu schicken, ist super. Allerdings sollte man drauf achten, dass man auch einen Inernetzugang zu seinem e-Mai-Account hat bzw. weiß, wie man den bekommen kann.

    • Holly sagt:

      Vielen Dank für deinen Kommentar. Und du hast Recht, den Zugang zu seinem e-Mail Account sollte man dann schon wissen. Aber da ja viele über das Web auf ihre E-Mails zugreifen, müsste das ja passen.

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