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Billigflieger – Vor- und Nachteile

Billigflieger - pro und contraBilligflieger – über die günstigen Angebote freuen sich nicht nur Sparfüchse. Billigairlines wie Ryanair, Air Lingus oder easyJet bieten Flüge zu extrem niedrigen Preisen an und verzichten dafür auf viele Selbstverständlichkeiten „normaler“ Fluggesellschaften. Doch lohnt sich das Sparen beim Flug wirklich? Und sind Billigflieger für alle Reisende geeignet?

Billigflieger – die Vorteile

Der entscheidende Vorteil von Billigflügen ist, wie ihr Name schon sagt, der Preis. Beachten muss man dabei lediglich, dass in den Sparpreisen viele Leistungen nicht enthalten sind. Wenn man bei Billigfliegern rechtzeitig bucht und keinerlei Zusatzleistungen in Anspruch nimmt, kommt man oft für nur einen Bruchteil des Preises von regulären Flügen ans Ziel.

Nachteile von Billigflügen:

Wenig Komfort

Um die niedrigen Preise anbieten zu können, müssen Billigfluglinien an vielen Stellen sparen. So werden zum Beispiel mehr Sitzplätze mit geringeren Abständen in die Flugzeuge eingebaut. Für Menschen mit längeren Beinen kann das selbst auf kurzen Flügen sehr unbequem sein. In den Preisen für Billigflüge sind außerdem keine der anderen Annehmlichkeiten inbegriffen, die man sonst mit dem Fliegen verbindet, z.B. warme Mahlzeiten.

Abgelegene Flughäfen

Was bei den verlockenden Angeboten der Billigflieger häufig nicht erwähnt wird: sie landen oft nicht auf den zentralen Flughäfen, sondern auf kleineren Flughäfen, die häufig weit außerhalb des Zielortes liegen. So verlockend der Preis für den Flug auch aussieht – zusätzlich kommen dann noch Kosten für Bus- oder Taxifahrten zum eigentlichen Reiseziel hinzu bzw. Transportkosten zum Abflughafen.

“Flughafen Frankfurt Hahn” hört sich sehr nach Frankfurt an, liegt aber locker 1,5 Autostunden von Frankfurt entfernt.

“London Stansted” liegt nicht in London, sondern 45 Minuten Bahnfahrt davon entfernt, auch hier müssen für den Hin- und Rückweg ab 40 Euro eingeplant werden.

Bevor man also einen billigen Flug bucht, sollte man genau recherchieren, welche zusätzliche Reisekosten noch auf einen zukommen.

Kostenfallen

In den Billigflügen sind viele versteckte Kosten enthalten, die zunächst nicht offensichtlich sind. In den angepriesenen Preisen ist beispielsweise nur das Handgepäck enthalten. Aufgegebenes Gepäck muss zusätzlich gebucht und bezahlt werden. Überschreitet man auf dem Rückflug das Höchstgewicht wird das sehr teuer, denn für die Nachbuchung auf dem Flughafen werden saftige Preise verlangt.

Für Mahlzeiten und Getränke an Bord sind bei Billigfliegern ebenso extra zu zahlen wie die Reservierung eines Sitzplatzes. Besonders wer mit der Familie oder einer Gruppe verreisen will, kann deshalb bei Billigfliegern Probleme bekommen. Denn ohne reservierte Sitzplätze, kann man nicht sicher sein, dass die ganze Familie auf dem Flug nebeneinander sitzen kann. Auch können bei der Buchung selber Kosten anfallen, durch die Bezahlung per Kreditkarte beispielsweise.

Fazit

Billigflieger eignen sich besonders für junge Alleinreisende oder Pärchen, die nur für ein Wochenende verreisen. Denn hat man nur Handgepäck dabei und legt nicht viel Wert auf Komfort und Service, kann man bei den Billigfluglinien tatsächlich viel sparen. Verreist man allerdings als Familie oder mit viel Gepäck, oder legt man ganz einfach Wert auf Service und Komfort, lohnt es sich, einen etwas teureren Flug mit einer herkömmlichen Airline wie Lufthansa, Air France oder British Airways zu buchen.

 

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Bildquelle: pixabay.com/de/users/Fuzz/

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